Zecken
- 10. Okt. 2016
- 6 Min. Lesezeit

© Panthermedia/Herbert Riemann
ARTIKEL
http://helpv2.orf.at/stories/1771636//index.html
SCALIBOR Halsband
Das Scalibor® Protectorband schützt durch seinen Wirkstoff Deltamethrin Hunde zuverlässig vor Zecken und den Stichen der Sand- oder Schmetterlingsmücke (Phlebotomus perniciosus) sowie der Gemeinen Stechmücke (Culex pipiens pipiens). Gleichzeitig ist Ihr Hund auch zuverlässig gegen die von Zecken und Mücken übertragenen Krankheiten wie Babesiose, Ehrlichiose, Borreliose, FSME, Leishmaniose und Dirofilariose geschützt. Die Wirksamkeit von Scalibor® beruht dabei auf mehreren Effekten:
Repellent - Effekt: Der Parasit wird vom behandelten Wirt ferngehalten.
Anti - feeding - Effekt: Der Parasit wird davon abgehalten den Wirt zu stechen.
Knock - down - Effekt: Der Parasit ist gelähmt
Letal - Effekt: Der Parasit wird getötet.
http://www.scalibor.de
FRONTLINE
FRONTLINE ist ein hochwirksames Kontakt-Antiparasitikum gegen Flöhe, Zecken und Haarlinge sowie gegen die Flohspeichelallergie bei Hunden und Katzen. Der enthaltende Wirkstoff heißt Fipronil und gehört zur Klasse der Phenylpyrazole. Er besitzt insektizide (gegen Insekten wie Flöhe und Haarlinge) und akarizide (gegen Spinnentiere wie Zecken) Wirkung. Fipronil greift in das Nervensystem von Wirbellosen ein; der Parasit stirbt an einer Dauererregung des Nervensystems. Damit ist sichergestellt, dass kein weiterer Wirt, wie etwa der Mensch, befallen werden kann.
Die Vorteile auf einen Blick:
Wirksam FRONTLINE tötet Zecken und Flöhe zuverlässig nach Kontakt mit Haut oder Fell und in der Regel bevor sie Blut saugen. Das stellt sicher, dass kein weiterer Wirt, wie etwa der Mensch, befallen werden kann. Das Risiko einer Krankheitsübertragung wird reduziert.
Sicher und verträglich FRONTLINE setzt nur beim Parasiten an und kann auch bei trächtigen / säugenden Tieren sowie Jungtieren eingesetzt werden. Sobald die Stelle, an der Aufgetragen wurde getrocknet ist, kann man das Tier wieder unbedenklich streicheln.
Einfach FRONTLINE ist einfach zu handhaben: Es wirkt kombiniert gegen Zecken, Flöhe und Haarlinge. Und Sie brauchen nur ein Präparat für Hunde und Katzen.
http://frontline.de.merial.com/Ueber_FRONTLINE.aspx
ADVANTIX
Advantix für Hunde gegen Flöhe, Flohlarven, Zecken, Mücken und Sandfliegen. Advantix Flohmittel darf nicht bei Katzen angewendet werden. Advantix Spot-On für Hunde Advantix ist ein Spot-on-Mittel für Hunde, das mit Hilfe einer Pipette aufgetragen wird. Advantix dient zur Anwendung gegen Flohlarven, Flöhe und Zecken, sowie Mücken, Sandfliegen und Stallfliegen. Advantix wirkt 4 Wochen gegen Flohbefall, und 3 bis 4 Wochen gegen Zeckenbefall. Anwendungsgebiet des Tierarzneimittels Flöhe, Zecken, Stechmücken, Sandfliegen, Stechfliegen beim Hund Wirkstoffe Imidacloprid, Permethrin Bitte beachten Das Advantix Floh- und Zeckenmittel ist nicht für Katzen geeignet!
http://vetportal.bayer.de/omr/online/2770.pdf
PHA Schutzband
Zur Abwehr von Flöhen, Zecken und anderen Lästlingen am Hund
Schützt bis zu 4 Monate dauerhaft vor Neubefall mit Flöhen, Zecken und anderen Lästlingen
Schützt auch vor Stechmücken
Anwendbar auch bei Jungtieren
Enthält Geraniol als natürlichen Wirkstoff
http://www.p-h-a.de/de/floh-a-zeckenschutz-h/product/42-pha-schutzband-fuer-grosse-hunde.html
Advantage gegen Flohbefall. Hilft nicht gegen Zecken!
Kokosöl http://www.health-infos.de/2012/05/mit-kokosol-gegen-zecken/
Mit Kokosnuss gegen die Blutsauger
Zecken können verschiedene Krankheiten übertragen wie FSME, Lyme-Borreliose oder Fleckfieber. Um Stiche zu vermeiden, haben sich verschiedene Zeckenschutzmittel (sog. Repellents) bewährt. Labortests zeigen, dass diese besonders gut wirken, wenn sie Laurinsäure enthalten, die u.a. im Fett der Kokosnuss vorkommt. Entdeckt wurde die abschreckende Wirkung von Laurinsäure auf heimische Zecken von Prof. Dr. Monika Hilker, Dr. Olaf Kahl und Dr. Hans Dautel aus der Arbeitsgruppe Angewandte Zoologie/Ökologie der Tiere an der FU Berlin. In einer weiteren Untersuchung wurden in Zusammenarbeit mit einem Arzneimittelhersteller sieben verschiedene zehnprozentige Laurinsäure-Lösungen auf ihre Wirksamkeit gegen Nymphen des Holzbocks (Ixodes ricinus) getestet. Lediglich der Anteil der inaktiven Substanzen und Geruchsstoffe in den Lösungen unterschied sich. Laboruntersuchung zur Wirksamkeit Die Nymphen wurden auf einem Glasstab abgesetzt, dessen Spitze 1,1 mm von einer warmen, sich drehenden Trommel entfernt war. Für die Zecken wirkt diese wie ein vorbeiziehender Wirt. Mit Hilfe des „Moving-Object-Bioassay“ konnte gezeigt werden, dass alle Lösungen mit Laurinsäure die Nymphen abstießen. Zwischen 81 und 100 Prozent der Tiere mieden die mit der Lösung behandelte Oberfläche der Trommel. Bei Menschen bestand mit der Lösung, die im Test die beste Wirksamkeit gezeigt hatte, mindestens sechs Stunden Schutz vor Zecken. Bei sechs Freiwilligen wurde die Laurinsäure-Lösung auf eine markierte Hautfläche aufgetragen, für Vergleichstests blieb sie unbehandelt. 63 bis 83 Prozent der Nymphen und 75 bis 88 Prozent der adulten Zecken wurden im Laborversuch durch das Mittel abgestoßen, d.h. sie bewegten sich nicht in die Fläche, auf der die Lösung aufgetragen war, oder ließen sich zu Boden fallen. Damit zeigt Laurinsäure eine vergleichbare Wirkung bei deutlich geringerer Konzentration als andere Mittel und ist deutlich länger wirksam.
BERNSTEINHALSBAND

Hunde können neuerdings von der Wirkung des Bernsteins in Form einer Halskette profitieren. Dabei soll es zweierlei Effekte geben: den harzigen Geruch und die elektrostatische Aufladung der Steinchen.
Der Geruch ist für den ursprünglichen Namen des Bernsteins verantwortlich: als ἤλεκτρον ēlektron war er im Altgriechischen bekannt, abgeleitet aus dem Phönizischen “das Duft verbreitende”. Schon damals hatte man außerdem herausgefunden, dass die Steine sich durch Reibung an bestimmten Stoffen statisch aufladen, weshalb man den Bernstein als Namensgeber für unsere “Elektrizität” sehen kann.
Zecken und Flöhe sollen beides als abstoßend empfinden und unsere Vierbeiner in Ruhe lassen.
Bernstein richtig angewendet
Wichtig ist, dass es sich um unbearbeiteten, echten Naturbernstein handelt, der nicht geschliffen und poliert wurde. So behandelt ist er zwar hübscher anzusehen, verliert aber auch seine besonderen Eigenschaften gegen das Ungeziefer. Darüber hinaus zeigt sich die tatsächliche Wirkung der Kette erst bei einer längeren, durchgehenden Anwendung, d.h. andauerndem Körperkontakt zum Hund. Die Bernsteinkette sollte nur kurzfristig abgenommen werden, zur Reinigung oder beim etwas wilderen Spiel.
Erst dann kann sich eine Ladung aufbauen und der feine Harzgeruch über das Fell und die Haut verteilen und seinen Dienst tun. Zecken haben zwar, wie schon im Artikel “Knoblauch gegen Zecken” erklärt, keine Nase, können über das Haller’sche Organ aber eine Vielzahl an organischen Stoffen wahrnehmen – nicht nur, wie auch schon hier und da gelesen, Ammoniak, Buttersäure, Kohlendioxid und Körperwärme. Sie suchen sich ihren Wirt über eine ganz bestimmte Kombination von abgesonderten Stoffen aus, die durch den Bernstein, genau wie durch Knoblauch, durchaus “gestört” werden könnte.
Gereinigt werden kann die Bernsteinkette unter fließendem Wasser; Wasser (auch beim Schwimmen) beeinträchtigt nicht die Wirkung der Steine. Allerdings polieren sie sich durch den anhaltenden Kontakt zum Hundefell selbst, so dass die Kette irgendwann ausgetauscht werden sollte. Nicht im direkten Sonnenlicht trocknen lassen, da Naturbernstein durch die Hitze brüchig werden kann.
Mäx klärt auf: Bernstein hilft nicht gegen Zecken
NÜRNBERG - Immer häufiger treffen wir im Park Hunde, die Bernsteinketten tragen. Die sollen die Zecken vertreiben. Wie soll das gehen? Hersteller und Anbieter solcher Ketten bieten zwei «vernünftige» Gründe an, statt gleich auf «geheimnisvolle Strahlkraft», oder «uraltes Wissen» zu setzen. Der Bernstein soll sich durch Reibung elektrisch aufladen, dieses elektrische Feld soll sich auf das ganze Fell ausdehnen und der Zecke einen kleinen Schlag versetzen, durch den sie abfällt. Bernstein stößt also Zecken ab, heißt es.
Gegen Bernstein als Schmuck am Hund ist natürlich nichts einzuwenden. Die Kette passt sehr schön zu den beigen Flecken im Fell dieses Australian-Shepherd-Welpen.© Zawodsky
Außerdem soll der feine Abrieb des Bernsteins, man nimmt deshalb unbehandelten und ungeschliffenen, sich in Form kleinster Stäubchen über das Fell verteilen, und der harzige Geruch soll die Zecken abschrecken. Bloß, dass die Zecken das gar nicht riechen können. Sie haben nämlich keine Nasen. Statt der Nase besitzen Zecken das «Hallersche Organ». Jede Zecke hat zwei davon, und die sitzen auf dem vordersten Beinpaar. Das Hallersche Organ kann nur vier Eigenschaften möglicher Wirte wahrnehmen: den Geruch von Buttersäure und den von Ammoniak, beides haben Tiere im Talg und Menschen im Schweiß, dazu Kohlendioxid, das beim Ausatmen entsteht, und die Körperwärme. Allein diese vier Messwerte genügen der Zecke, um «Beute» zu finden und zu überleben – seit 90 Millionen Jahren. Bernstein kann sie nicht wahrnehmen, und es gibt auch keinen Grund, warum sie das sollte. Er ist ja nicht gefährlich für sie.
Nun zur elektrischen Wirkung. Schon Thales von Milet wusste rund 600 Jahre vor Christus, und ihr alle wisst es hoffentlich noch aus der Schule: Wenn man Bernstein (altgriechisch: elektron) am Wolltuch reibt, lädt er sich positiv auf und zieht kleine leichte Gegenstände wie Wollfäden, Fussel oder Papierschnipsel an. Und Zecken, sofern sie noch nicht gesaugt haben, sind kleine leichte Gegenstände. Der positiv geladene Bernstein wirkt also anziehend und nicht etwa abstoßend! Wieder einmal stellen Esoteriker die Naturgesetze auf den Kopf. Außerdem ist das elektrische Feld der Bernsteinkette viel zu schwach. Um Zecken per Stromschlag abzustoßen, müsste das Hundefell mit 100 000 Volt geladen sein. Und die Zecken müssten geerdet sein. Zu diesem Zwecke muss die Zecke bis zur Erde hinunter reichen, dann wäre sie etwa halb so groß wie ein Hund, und Zecken dieser Größe sieht man eher selten. Für den Schmuck am Hund sehe ich einen ganz anderen Grund. Bernstein ist aus der Mode gekommen. Wenn eine junge Frau heutzutage eine Bernsteinkette besitzt, hat sie die von ihrer Oma geerbt. Da kommt der Zeckenschutz dem bernsteinverarbeitenden Handwerk gerade recht. Er kurbelt den Umsatz wieder an, und nicht nur das. Für die Hundeketten nimmt man braune und undurchsichtige Steine, die für Schmuck nicht geeignet sind. Da schlägt das Händlerherz höher! Liebe Leute, wendet euch an den Tierarzt und nicht an den Bernsteinhändler. Ihr ruft ja auch nicht den Installateur an, wenn das Fernsehgerät kaputt ist.
Mäx Zawodsky



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